Die Betriebsstätte



Die von der Veterinärbehörde und Tierschutzombudsstelle geprüfte und bewilligte Betriebsstätte befindet sich in meiner privaten 4-Zimmer-Wohnung. Da sich die Räumlichkeiten in meiner Privatwohnung befinden, ich Vollzeit berufstätig bin, gibt es weder Öffnungs- noch Besuchszeiten!

Das Haltezimmer

Hier "checken" neue Pflegekatzen ein.


Das Quarantänezimmer

Falls eine Katze erkrankt muss sie hier genesen.

Das Zimmer ist durch eine Glaswand von meinem Wohnraum getrennt. So kann ich immer sehen wie es den Krankensesseln geht, aber eigentlich ist das Zimmer immer leer und wird auch von meinen Katzen in Beschlag genommen ;-)

Wir haben viele Auflagen zu erfüllen, nahezu ident mit einem Tierheim. Für jede Katze muss ein eigener Akt angelegt werden, es darf nur mit speziellen Mitteln gereinigt & desinfiziert werden weiters muss ein Reinigungsprotokoll geführt werden uswusw


Unsere ehrenamtliche Tätigkeit für den Tierschutz ist viel mehr als nur ein Job, sie erfordert ein großes Herz für Tiere, viel Fleiß, ein stabiles Nervenkostüm und Hingabe! Für mich obendrein auch noch der Verzicht auf ein Privatleben. Der größte Lohn für die anstrengende Arbeit ist die Zufriedenheit und Dankbarkeit in den Augen unserer Schützlinge.



Mein Tag – Montag bis Freitag:

5:30 Uhr  

Der Wecker läutet, die Katzen werden gefüttert, die Katzenklos ausgeräumt, die Blasen der inkontinenten Katzen ausmassiert, die Wassernäpfe frisch gefüllt. Meist gibt es „Überraschungen“, diese werden entfernt, gereinigt, die Waschmaschine wird in Betrieb genommen. Es werden Medikamente gegeben und natürlich noch gekuschelt und gestreichelt.

7:15 Uhr

Ich verlasse die Wohnung mit meiner Hündin und bringe sie zu meinen Eltern.

15:00/15:30 Uhr

Ich komme nach Hause und die Katzen warten schon mit großen Augen auf mich. Es wird wieder gefüttert, die Katzenklos ausgeräumt, die Blasen der inkontinenten Katzen ausmassiert, die Wassernäpfe frisch gefüllt. Etwaige neue „Überraschungen“ werden entfernt. Die Waschmaschine wird ausgeräumt, die nächste Waschmaschine befüllt. Die Zimmer werden aufgekehrt & mit Desinfektionsmittel aufgewaschen. Schmutzige Decken, Bettchen etc. werden gegen frische getauscht. Währenddessen wird gestreichelt und geknuddelt.

Währenddessen werden Telefonate mit Interessenten geführt um ihnen „auf den Zahn zu fühlen“.

18:30 Uhr

Ich gehe zu meinen Eltern, die nur 70m entfernt wohnen und hole meine Hündin Bella ab.

20:00 Uhr

Die Katzen bekommen ihre Medikamente (sofern notwendig), die Waschmaschine wird ausgeräumt, die 3. des Tages gestartet. Ich bespiele die Katzen, mache Fotos von ihnen für neue Inserate, poste auf Facebook und Instragram.

21:15 Uhr

Ich gehe mit meiner Hündin Bella schnell runter Gute-Nacht-Pippi machen. Danach werden die Katzenklos nochmals ausgeräumt und die hungrigen Kätzchen bekommen noch einmal zu futtern! Den inkontinenten Katzen wird abermals die Blase ausmassiert. Wieder wird noch schnell Gute-Nacht-gekuschelt, gespielt, eine gute Nacht gewünscht.

22:00 Uhr

Ich falle ins Bett und mit mir im Bett kuscheln Hündin Bella und mein behinderter und inkontinenter Kater Tommy, Veve lässt sich auch ab und da im Bett blicken. Mucki, mein Fräulein Unantastbar sucht sich in der Nähe, außerhalb des Bettes ein Schlafplätzchen! Und so gleiten wir ins Träumeland bis uns der Wecker abermals aus dem Schlaf reißt!

Meine Wochenenden

Nebst Transporten die in der Nacht Freitag auf Samstag ankommen Katzen holen, Schreibarbeiten wie Buchhaltung etcetc und putzen, putzen, putzen und die Waschmaschine zum Glühen bringen! An den Wochenenden können es schon 10 bis 12 volle Waschmaschinen werden!