Werde Pate und hilf somit direkt vor Ort

Bei unseren Tierschützerinnen leben viele Katzen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr vermittelbar sind. Auch wäre die lange Reise für diese nicht zumutbar und so haben sie ihr Für-immer-zu-Hause eben bei diesen gefunden! Trotzdem müssen die Katzen mit Futter und tierärztlich versorgt werden und mit den Patenschaften wollen wir unseren Tierschützerinnen wenigstens ein klein wenig die finanzielle Last von den Schultern nehmen! 

Folgende Patenschaften bieten wir an:
3 x € 10,- oder 2 x € 15,- oder 1 x 30,- 
Das Geld geht 1:1 an die Pflegemamas vor Ort! Bitte meldet Euch per Mail an tigerhausen@gmx.at, wenn ihr eine monatliche Patenschaft für eine der Katzen übernehmen wollt. Selbstverständlich gibt es dann auch eine Patenschaftsurkunde


Maca – PATEN GESUCHT

Die arme Maca hatte keinen guten Start ins Leben und leidet noch immer unter ihrer Vorgeschichte, auch nach all den Jahren die sie bereits in Sicherheit ist! Maca wird daher bei ihren Rettern bleiben, aber damit wir zumindest finanziell unterstützen können, wollen wir für Maca Paten suchen

MACA (heißt „Die Katze“)
Maca wurde vor 9 Jahren im Motorraum eines geparkten Autos gefunden. Zu der Zeit lebte Jadranka und ihr Mann Marko in einem Teil der Stadt, wo sie Nacht für Nacht mehr als 50 streunende Katzen fütterten und alle kastrieren ließen. Während einer nächtlichen Fütterungstour hörten sie ein klägliches Weinen unter der Motorhaube eines geparkten Autos. Es war Maca. Drei Tage lang versuchten sie, sie rauszuholen, endlich in der 3. Nacht schafften sie es, Maca aus dem Auto vorzuholen! Sie war sehr traumatisiert und verängstigt und auch in schlechter körperlicher Verfassung Sie war viel zu dünn und dehydriert, total verdreckt mit Motoröl und diversem anderen Dreck und ein Auge war ganz böse entzündet! Es brauchte einer längeren Behandlung und langsam begann sie sich körperlich zu erholen.
Aber ihre Psyche hatte stark gelitten, erst nach einem Jahr ließ sie es zu berührt zu werden und auch heute noch, nach 9! Jahren, dürfen Jadranka und Marko sie nur im sitzen oder liegen streicheln. Das Trauma von damals begleitet sie noch immer Sie ist ihren Rettern so dankbar, dass sie ihnen auch immer versucht die Hände zu lecken, Maca liebt alle anderen Katzen, auch die neuen geretteten. Maca hat eine sehr fürsorgliche und sanfte Persönlichkeit und nimmt sich immer der neu geretteten an, wohl kann sie sich noch erinnern, wie es ihr seinerzeit ergangen ist ... Und sie ist Jadranka unendlich dankbar und schläft Nacht für Nacht bei ihr unter der Decke Körper an Körper

Seka – Paten gefunden

3/3 Patinnen gefunden - Claudia Christine Ingrid

Seka ist die Tochter von Plavka, die bereits Paten gefunden hat Vor 15 Jahren wurde Seka im Haus von Karlas Eltern geboren. Selbstverständlich wurden sowohl Tochter als auch Mama kastriert. Sie war von Anfang an der absolute Liebling vom Papa. Die Katzen genießen dort Freigang und eines Tages kam Seka mit einem schweren Kieferbruch nach Hause Karlas Mama hatte sie dann monatelang mit der Spritze gefüttert. Gottseidank erholte sie sich davon wieder!! Einige Zeit später wurde sie vermisst, Karla fand sie im Ziegenstall eines fremden Nachbarn. Seka zog dann nach einiger Zeit wieder freiwillig nach Hause ... Karla weiß bis heute nicht warum sie der Ziege so nah sein wollte ...
Mittlerweile lebt Seka bei Karla, sie hat sich gut an den Umgang mit den anderen Katzen angepasst, ist kuschelig und reeedet viel und ist eine große Schnurrerin
Seka leidet leider an einer Pollenallergie und hat dadurch in den entsprechenden Jahreszeiten Atemprobleme Ansonsten ist sie glücklich und genießt es, in einem richtigen Haus zu leben. Trotz ihres stolzen Alters ist Seka noch immer in guter Verfassung und genießt ihr Leben bei Karla, ihrem Mann und den vielen anderen pelzigen Mitbewohnern

Schattenkatze Jelena – Patinnen gefunden

3/3 Patinnen gefunden - Doris Andrea Eva

Jelena wurde vor 5 Jahren in einem Dorf gefunden, wo Jadrankas Vater lebt, als sie bei ihm zu Besuch war. Nie zuvor hat sie eine Katze gesehen, die so dünn und ausgemergelt war :-( Dünn wie ein Blatt Papier! Sie war sehr ängstlich und wochenlang versuchte Jadranka sie auf der Straße anzufüttern, doch sie ist jedes Mal vor Schreck davongelaufen. Jadranka hat leider keine Katzenfalle und wie durch ein Wunder am letzten Tag ihres Besuches, konnte Jadranka sie schnappen und in eine Transportbox geben. Jelena hat Jadranka mehrmals ganz fürchterlich gebissen, aber das war Jadranka egal, sie wollte nur die Katze sichern und hat dabei nicht an sich gedacht! Am gleichen Tag fuhr sie noch zurück nach Belgrad und ging mit Jelena zum Tierarzt. Jelena hatte eine ganz fürchterliche Zahnfleischentzündung und durch die tägliche Behandlung hat Jelena den letzten Fünkchen Vertrauen zu den Menschen verloren :-( Da Jelena ein Eosinophilen Granulom hatte, mussten alle ihre Zähne entfernt werden. Seither kann Jelena zumindest schmerzfrei fressen. Durch den jahrelangen Hunger kann Jelena nicht mehr kontrollieren, wann es genug ist und wurde so zu einer leider etwas übergewichtigen Katze! Nach über 5 Jahren bei Jadranka ist Jelena noch immer eine sehr verschreckte Katze, zumal Jadranka und ihr Mann Marko sie in den ersten Monaten ständig zum Tierarzt schleppen mussten :-( Jelenas Alter wird auf 6 bis 7 Jahre geschätzt. Leider mag sie weder Nassfutter noch Frischfleisch. Sie ist ein richtiger Trockenfutterjunky :-( Dies ist ein seltene Fotos von Jelena, da sie sich die meiste Zeit vor ihren Rettern versteckt! Wir würden uns sehr freuen, wenn die hübsche Schattenkatze Jelena Paten findet.

Sir Tylor – € 5,- Paten noch gesucht

€ 15,- Patenschaft Ramona 
1/3 Patin Julia 

Schützling Sir Tylor, der es unserer lieben Emma wirklich nicht einfach gemacht hat bzw. macht, wird für immer bei Emma bleiben und sucht daher auch einen Paten <3 Hier seine Geschichte von Pflegemama Emma zusammengefasst: Ich habe Sir Tylor Anfang 2012 zum ersten Mal gesehen, im schwersten Winter des letzten Jahrzehnts. Er war dünn, verletzt von diversen Straßenkämpfen und er hatte fürchterliche Angst vor Menschen. Wenn ich ihn zur Fütterung gerufen hätte, mit unserem üblichen „pssss psss“ würde er sofort seine Pfötchen in die Arme nehmen und wie verrückt davon laufen und sich verstecken Wenn ein Mensch näher kam und vorbeikam, wurde er eins mit der Erde und knurrte wie es eine verängstigte Katze tut. Nach 3-4 Jahren ständiger Fürsorge für ihn lernte er meine Stimme kennen, aber trotzdem ... ließ er mich nicht mal auf 10 Metern näher kommen. Er nahm sein Stück rohes Huhn, das ich ihm zuwarf um sich ganz schnell damit zu verstecken. In seinem Leben musste viel Schreckliches passiert sein, dass ihn so sehr verängstigt hat. Tagtäglich habe ich ihn gefüttert und dennoch hatte er panische Angst vor mir. Ich war immer spät in der Nacht unterwegs um ihm sein geliebtes Fleisch zu bringen. Er liebt rohes Huhn oder Rindfleisch. Er würde niemals Trockenfutter essen, seltener Dosen. Sir Tylor nahm immer sein rohes Fleisch und rannte sofort mit seinem Festmahl im Maul davon. Über all die Jahre die ich mich um ihn gekümmert habe, war er gruselig dünn. Keiner Katzenfalle kam er näher, derweil war ein mein großes Ziel ihn endlich kastrieren zu lassen. Nach all den Jahren wo ich für ihn sorgte, verschwand er auf einmal für einige Monate. Umso glücklicher war ich als ich ihn eines späten Abends nahe meinem Wohnhaus zu sehen, nicht dort, wo er sonst immer war. Er sah extrem dünn aus und suchte nach Nahrung, vor lauter Hunger verschlang er sogar das Dosenfutter, dass ich für die anderen vielen Straßenkatzen Nacht für Nacht unter die Autos stelle, damit kein Mensch es sieht. Vor lauter Hunger fraß er diesmal sogar das ungeliebte Dosenfutter. Ich nutzte die Chance um ihn für die längst überfällige Kastration einzufangen. Ich bestückte eine Falle mit seinem geliebten rohen Huhn und jetzt endlich, vor lauter Hunger ging er endlich in die Falle. Am nächsten Tag brachte ich ihn zur Kastration und entließ ihn am darauffolgenden Tag wieder in seinem Revier. Er wurde langsam zahm, aber nur mit mir, nicht mit anderen Menschen in der Gegend. Nach einer Weile hatte er ein Angebot für ein Zuhause im Ausland. Ich habe ihn Ende November 2017 wieder gefangen um ihn für die Ausreise vorzubereiten. Einmal drinnen hat sich die Hölle wieder für ihn entfesselt. Er fühlte sich wie an einem unheimlichen Ort gefangen und von mir betrogen. Er berührte 23 Tage lang weder Essen noch Wasser an. Manchmal dachte ich schon, ob es nicht besser wäre, ihn gehen zu lassen … er war in einem jämmerlichen Zustand und hätte ein Leben auf der Straße nicht mehr lange überlebt. Wie durch ein Wunder konnte ich ab dem 24. Tag sein Vertrauen gewinnen. Er bekam jeden Tag rohes Rindfleisch von der Größe eines Löffels. Das wollte er leider nicht mehr. Als ich ihn an dem Tag, an dem ich ihn rettete zum Tierarzt brachte, zeigten seine Werte der Blutuntersuchung, dass seine Nieren aufgrund des harten Straßenlebens seit über einem Jahrzehnt nicht mehr so gut waren. So habe ich beschlossen, dass ich ihn nicht wegschicken würde um für ihn ein anderes Zuhause zu finden. Er würde wahrscheinlich wieder in eine Schockstarre verfallen, eventuell will werden und wieder aufhören zu essen. Das wollte ich nicht riskieren. Sir Tylor kennt mich nun bereits seit 2012. In seinem Alter kann und will ich ihm den Stress der langen Reise und einer neuen Familie nicht aussetzen. Sir Tylor ist FIV +, hat derzeit gottseidank nicht beängstigende Nierenwerte, da ich ihn regelmässig mit IV Infusionen therapiere. Er bekommt seine notwendigen Medikamente in rohen Stücken Huhn oder Rindfleisch und frisst diese problemlos. Überraschenderweise probierte er im Herbst 2019 zum ersten Mal Trockenfutter, und jetzt isst er jeden Tag ein bisschen davon, wenn er Lust & Laune dazu hat. Sir Tylor wurde auf ca. 16+ geschätzt, aber genau wissen wir es nicht. Das Leben auf der Straße hat seinen Tribut gezollt, zudem fehlen ihm fast alle Zähne die eine Schätzung des Alters nahezu unmöglich machen. Er brauchte über ein Jahr um ins Schlafzimmer zu kommen und in der Nähe des Bettes darauf zu warten, dass ich Morgens aufwache. Und es brauchte über 3 Jahre, bis er auf die Couch kam und sich neben mich legte. Aber sobald ich mich bewege, zieht er sich unter das Sofa zurück. Ich muss ganz mucksmäuschenstill sein, wenn er neben mir auf dem Sofa liegt, damit er mehr Vertrauen gewinnt. Mein größter Wunsch, dass er eines Tages auf meinem Bett im Schlafzimmer liegt und es sich dort gut gehen lässt.

Omi Plavka – Patin gefunden   

1/1 Nicole 


Ihr Lieben, wir unterstützen immer wieder 2 ganz tolle Schwestern in Serbien mit Futter und wenn es sich ausgeht auch mit kleinen Geldspenden. Sie leben mit vielen Katzen und Hunden zusammen, die sie entweder gerettet haben oder die ihnen einfach zugelaufen sind … über die Jahre sind da schon einige zusammengekommen, zumal eine Vermittlung aus Serbien nahezu unmöglich ist! Meine liebe Freundin Evi fährt 2 x im Jahr zu ihnen und bringt Futter und Sachspenden mit. Deshalb würden wir uns auch sehr freuen, wenn einige Katzen von ihnen zukünftig Paten finden. Die wunderhübsche Plavka, mittlerweile ca. 15 Jahre jung, wurde von der lieben Karla schon vor vielen Jahren gerettet. Sie lebte glücklich und zufrieden bis sie 2017 Probleme bekam. Sie litt ganz böse an Eosinophilen Granulom. Hatte beim Fressen fürchterliche Schmerzen so dass ihr letztendlich alle Zähne in einer 350 km entfernen Klinik entfernt werden mussten :( Plavka kann nur Nassfutter fressen und das wird zum finanziellen Problem für Karla – Nassfutter ist in Serbien sehr sehr teuer. Genauso teuer wie bei uns bzw. mit den Mitteln die den Schwestern zur Verfügung stehen, nicht dauerhaft finanzierbar! Deshalb bekommen auch nur vereinzelte Katzen Nassfutter, denen es gesundheitlich schlecht geht, sofern im Moment welches da ist …

Hailey - Patinnen gefunden

2/2 Paten Katharina    Doris 

Hailey wurde mit gerade mal 2 Monaten vor unserer Partner-Tierarztpraxis in Bukarest ausgesetzt. Unsere Tierärztinnen entdeckten das total panische Kätzchen zwischen den Autos. Einfangversuche waren unmöglich. Sie wurde immer panischer und lief auf die befahrene Straße. Unsere Tierärztinnen fütterten sie die Woche darauf an, eines Tages konnten sie Hailey mit der Futterschüssel in der Hand in die Praxis locken und die Türe hinter ihr schließen. Hailey kam damit garnicht zurecht, hat sich aber in die Situation eingefunden. Sie zog dann in einen Käfig und ließ sich dort mit viel Überredung sogar streicheln. Hailey kam dann am 10. August 2019 zu mir in Pflege. Da ich sie nicht die ganze Zeit im Zimmer wegsperren wollte und sie meine Berührungen „anwiderten“, habe ich sie zu den anderen Katzen gelassen. Sie kommt mit den anderen mal mehr, mal weniger gut zurecht. Außer mit Matteo, der sie aber auch zu sehr bedrängt. Da quietscht sie ganz fürchterlich :-( Mit mir kommt sie auch immer besser aus, ab und an darf ich sie während der Fütterung bereits streicheln. Wenn ich beim Futter herrichten bin und es geht Madame nicht schnell genug, zwickt sie mich ins Wadl :-) Sie liebt unser kleines Gärtchen, dass ist ihre Wohlfühloase. Hailey ist leider eine sehr gestresste Katze, schreit noch immer wie am Spieß, wenn Fütterungszeit ist (als ob sie Verhungern müsste) oder Matteo ihr zu Nahe kommt. Sie hat generell ein sehr hektisches Wesen und manchmal hab ich das Gefühl, sie weiß selbst nicht was sie will bzw wer sie ist! Wir möchten Hailey keinen weiteren Umzug zumuten, da anzunehmen ist, dass sie das wieder komplett zurückwerfen würde :-( Zudem wüsste ich nicht, wie wir sie einfangen sollten ... jeder Tierarztbesuch in Tigerhausen ist für Hailey, aber auch für den Tierarzt und mich, ein Alptraum :-(